Weihnachten und die Geschenke

Ich wollte mir heute ja einen entspannten Tag machen. Doch leider ist heute der einzige Tag, an dem ich Zeit habe, die restlichen Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Also radelte ich zum Tauentzien, fand gerade noch einen ordentlichen Parkplatz für mein Fahrrad und mischte mich unter die Hugendubel-Kunden. In eine große Buchhandlung zu gehen ist genau richtig, wenn man noch gar keine Idee hat, was man den Mitarbeiterinnen und neuen Freunden, die man noch nicht so gut kennt, schenken will.
Es gibt ja auch eine spezielle Abteilung mit Büchern und ähnlichen Sachen, die zum Verschenken gemacht sind. Unter „Besinnliches“ wurde ich dann auch für meine Mitarbeiterinnen fündig. Mein Ding sind ja solche Kalendersprüche, oder wie auch immer man das nennt, auf einem Klapp-Aufsteller nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass meine Mitarbeiterinnen das mögen. Die leicht gestresste Mutter bekommt etwas zur Gelassenheit und die leicht frustrierte Single-Frau etwas zum Träumen.
Markus soll auch eine Kleinigkeit bekommen und als ich bei Foto und Film stöberte, fiel mir ein kleiner Band über Cary Grant in die Hände. Immerhin weiß ich ja schon, dass er die Filme mit Cary Grant gerne mag.
Für eine alte Freundin, die ich nicht mehr so häufig sehe, habe ich ein Paper Blanks Notizbuch mit altertümlichem Dekor gekauft. Sie liest sehr viel Fantasy- und historische Romane, da denke ich mir, dass ihr das gefallen müsste.
Ich habe mich bestimmt drei Stunden im Hugendubel rumgetrieben, war auch in der Kochbuch-Abteilung, wo ich mir fast ein Vegan-Kochbuch gekauft hätte. Das habe ich dann aber doch sein gelassen, da ich nun wirklich genug Kochbücher habe und die nicht so wirklich häufig nutze.
„Sex and the City“ ist immer noch ein großes Thema. Candace Bushnell überraschte mich mit einer Fortsetzung von „The Carrie Diaries“. Ich muss aber erst einmal die Diaries zu Ende lesen und dann bestelle ich mir „Summer and the City“, natürlich wieder auf Englisch und natürlich kostengünstig auf Amazon.
In der Fotografie-Abteilung musste ich mir dann aber doch ein Geschenk für mich gönnen. Ein Buch zum Thema Licht und Belichtung. Da hätte ich auch noch viel mehr kaufen können, aber ich muss ja auch dazu kommen, das zu lesen und umzusetzen. Nur über Fotografie zu lesen macht eben noch keine gute Fotografin.
Trotz der vielen Kunden war es beim Hugendubel recht entspannt, sie hatten den Personaleinsatz gut geplant. An der Kasse musste ich nicht anstehen und am Verpackungsservice war auch gerade nichts los. Ich habe dann alle Geschenke für die anderen einpacken lassen, denn das Weihnachtspapier gefiel mir richtig gut. Die armen – vermutlich – Studentinnen, die da den ganzen Tag einpacken müssen, taten mir aber trotzdem leid.
Für meine Putzfrau habe ich dann noch eine Kleinigkeit beim BodyShop geholt. Da ich nicht weiß wie gut sie Deutsch lesen kann, hielt ich ein Buch für keine gute Idee.
Dann war noch das Geschenk von meinen Eltern zu besorgen. Sie schenken immer noch Geld, auch wenn ich das nicht will. Ich habe ja viel mehr Geld als die Beiden zusammen mit ihrer schmalen Rente. Ich liebäugelte schon länger mit einer Bree Punch Tasche in rot, die habe ich mir nun von dem Geld gekauft. Eigentlich brauche ich die Tasche ja nicht unbedingt, denn ich habe sie bereits in petrol. Aber die rote war eben nice to have. So habe ich das auch meiner Mutter erzählt. Sie hat sich gefreut, dass ich mir etwas Schönes gekauft habe, was ich mir sonst nicht gekauft hätte.

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