High Heels

Zum Geburtstag hatte ich mir ein Paar – für mich ungewöhnliche – High Heels gegönnt, Esprit hatte sich mit einem Geburtstagsgutschein daran beteiligt. Echt süße Riemchen-Sandalen in schwarz, ein Foto davon ist in meinen Profilfotos zu finden.

Mit meinen Buffalo-Sandalen mit Pfennigabsätzen von 5 cm Höhe kann ich gut laufen und tanzen. Mit den Esprit-Sandalen hatte ich mir das auch so vorgestellt. Aber selbst nach einem Abend im Restaurant, zu dem ich mit dem Fahrrad gefahren bin, drückten die Schuhe am vorderen Riemchen. Ich war froh, als ich sie später ausziehen konnte. An der Höhe lag das nicht, einfach nur an der Kante vom vorderen Riemchen. Im Laden hatte ich sie eigentlich recht lange angehabt, da hatte ich das nicht gemerkt.

Letzten Herbst hatte ich mir ein Paar hohe Pumps mit leichtem Plateau gekauft. Die wirken wie High Heels sind durch das Plateau aber nicht ganz so steil. Auch in denen hatte ich im Laden ein gutes Gefühl. Außerdem habe ich bislang mit Tamaris-Schuhen nur gute Erfahrung gemacht. Das Problem an den Pumps war dann, dass ich im Winter zum Kleid natürlich Nylons anziehen musste. Und in Nylons sind die Schuhe einfach zu rutschig, die gehen nur barfuß. Wenn es warm ist trage ich aber lieber Sandalen. Also befinden sich die Schuhe seitdem im Schuhschrank.

Schuhschränke habe ich inzwischen eine Menge.

Und hier habe ich nun im Vorbeigehen ein Paar geile Lack-Peep-Toes, auch mit leichtem Plateau und mit einem leicht kantig-klobigen Seventies-Absatz gesehen. Einen Tag konnte ich wiederstehen, dann bin ich rein in den Laden. So hohe Schuhe hatte ich seitdem ich dreizehn war nicht mehr! Ich habe sie gestern Mittag nach der Schule probiert und am Abend – nach einem langen Spaziergang in der Sonne – noch einmal. Da war ich bestimmt fünfzehn Minuten im Laden und habe Laufen geübt. Es funktioniert gut und meine Wadenmuskeln kommen nicht ganz so stark raus, wie ich befürchtet hatte.

Die Schuhe sind schon witzig und mit 40 Euro auch echt nicht teuer, lassen sich sicher prima zu meinem Seventies-Kleid oder dem neuen schwarzen Etui-Kleid tragen, außerdem auch zu Jeans. Ich musste trotzdem meine Freundin Maja an-whatsappen. Sie meinte, ich soll sie kaufen, wenn sie mir gefallen. Und auf meine Frage, wann ich sie anziehen soll, kam die Antwort „wenn du ausgehst“. Hm, zum Tanzen sind sie sicher nicht geeignet, also nur zum Essengehen oder für eine Cocktailbar.

Brauchen tu ich die Schuhe sicher nicht wirklich, sie wären einfach nice to have. Sie sind schon echt special. Aber wenn sie dann nur im Schuhschrank lagern, sind auch 40 Euro rausgeschmissenes Geld! Außerdem muss ich noch einmal überdenken, ob mein Gepäcklimit dem standhält, ich habe nur drei Kilo Luft. Ich bringe ja neben dem Workbook vom Sprachkurs schon ein Paar Shorts, ein witziges original HBO „Sex and the City“-Shirt, das Etui-Kleid und eine neue Tasche von Malta mit.

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