Männer über Vierzig – Orgasmusprobleme

„Wir müssen reden“ ist sicher eine echt blöde Ansage und sie möchte das Gespräch auch gar nicht so anfangen, aber sie weiß einfach nicht, wie sie es anfangen soll. … und was sie ihm überhaupt sagen darf, ohne ihn völlig zu verunsichern.

Max (45) ist nicht der Typ, der über Sex reden mag. All ihr vorsichtiges Herantasten war bislang erfolglos. Klar setzt man sich nicht an den Küchentisch und lässt sich erklären, wie der andere so tickt, was ihn anmacht, worauf er steht. Das versucht man einfach während der gemeinsamen Aktivitäten herauszufinden. Doch wenn jemand beim Sex einfach nur ruhig und ohne irgendwelche Emotionen sowie Reaktionen, wie z. B. einem Orgasmus agiert, dann ist Reden einfach notwendig.

So egoistisch ist sie nicht, dass es ihr reicht, wenn sie auf ihre Kosten kommt. Max hat Glück, dass sie eine Frau ist, die schnell kommt und dabei nicht ausschließlich auf Stimulation der Klitoris angewiesen ist. Sie liebt es, einfach heftig zu knutschen, seine Lippen auf ihren zu spüren! Vielleicht auch noch ein wenig im Hals-/Nackenbereich geknutscht zu werden, ihre Nippel verwöhnt zu bekommen und dann einfach mit dem Kerl zu schlafen. Da ist sie dann schon so heiß, dass sie schnell mit dem Orgasmus dabei ist. Auch wenn sie ihm einen bläst, will sie keine orale Gegenleistung sondern einfach nur schnellstmöglich seinen Schwanz in ihr spüren. Somit hat es ein Mann, wenn er denn gut küsst, recht einfach mit ihr.

Max mag es anscheinend auch gerne einfach. Ein bisschen oder ein bisschen mehr knutschen und dann in sie eindringen. Das klappt für sie prima und sie hat den Eindruck, dass er auch häufig mitbekommt, wenn sie kommt. Das Problem ist nur, dass er in diesen etwa zwei Monaten, die sie jetzt zusammen sind, anscheinend nur einmal gekommen ist. … jedenfalls mit wahrnehmbarer Ejakulation.

Üblicherweise ist es so, dass Max irgendwann den Akt abbricht, da sein Schwanz nicht mehr standfest genug ist. Wenn sie ihn dann fragt „und was können wir jetzt für dich tun?“ – zweimal hat sie sich das bislang getraut, bekommt sie nur die Antwort „es ist alles gut so“. Wie soll sie damit denn weiter kommen?

Max hat auch deutlich weniger Lust auf Sex als sie. Oder er hat Angst zu versagen und vermeidet den Sex deshalb. Das trifft es vielleicht eher. Üblicherweise findet der Sex im Bett während der üblichen Schlafengehzeit statt. Sex zu haben, nur weil man miteinander das Bett teilt, findet sie nun nicht so anregend, auch wenn sie dann doch die Initiative ergreift. Sie findet ihn ja sexy und schon wenn sie ihn sieht und dann knutscht, macht sie das an. Inzwischen hat sie aber den Eindruck, dass Max das Schlafengehen so lange hinauszögert, bis beide einfach zu müde für mehr als Schlafen sind.

Mit ihm läuft es nicht so, wie es eigentlich üblich ist, wenn man noch so frisch zusammen ist. Man trifft sich und fällt schon fast übereinander her. Nein, das gibt es bei ihm nicht. Ihre Aktivitäten in diese Richtung werden z. B. mit Fragen wie „du musst doch jetzt Hunger haben, sollen wir was Essen (gehen)?“ oder „ich muss dir unbedingt was im Internet zeigen“ abgeblockt.

Es ist ja nicht so, dass es keinen Körperkontakt gibt. Der Kerl kuschelt und kuschelt und kuschelt. Er liebt es, gemeinsam auf dem Sofa zu lümmeln, sich fast ineinander zu verknoten, zu schmusen, ihr den Nacken zu kraulen etc. Aber wenn es dann zur Sache gehen könnte, muss er auf Klo oder irgendwas noch dringend erledigen.

Leider ist sie ab und zu auch schon von ihm zurückgewiesen worden. Er hat einfach die Knutscherei im Bett abgebrochen, das Licht ausgemacht, gesagt, sie müssten jetzt schlafen, weil sie früh aufstehen müssten. Und wenn sie dann nebeneinander liegen, kommt seine Hand rüber, legt sich auf ihren Bauch oder nimmt ihre Hand, so schläft er dann ein. Nähe braucht er also.

Abzublitzen ist kein schönes Gefühl. Nun ist sie etwas zurückhaltender, ergreift nicht mehr so sehr die Initiative. Fazit: es gibt weniger Sex. Das ist nicht gut!

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9 Gedanken zu „Männer über Vierzig – Orgasmusprobleme

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  2. Wenn bestimmten Themen aus dem Weg gegangen wird, so steckt wohl starke Verunsicherung hinter dem Thema.
    Ich finde es schwer, hier einen Rat zu erteilen, kann nur aus meiner Sicht schildern.

    Wenn ich ein Thema hätte, das mich sehr stark bewegt und beschäftigt, so würde ich keine Rücksicht auf den Unwillen meines Partners nehmen und dieses Thema deutlich und ausführlich zur Sprache bringen.
    Es hilft ja nix, etwas als wirklich wichtig empfundenes einfach zu verschweigen, da entsteht dann mit der Zeit Distanz und die ist wohl auf Dauer keiner Partnerschaft förderlich.

    Ich oute mich nun mal, dass ich selbst Erektionsprobleme habe, diese allerdings nicht als Problem anerkenne, denn mich stören sie nicht und sie behindern auch nicht mein Sexualleben.
    Ihren Äußerungen nach konnte auch meine Partnerin gut damit leben, obwohl ich keine Helferpillen nahm oder nehme.

    Wir befinden uns gerade in der Trennungsphase, deren Grund aber sicherlich nicht in unserer Sexualität liegt.

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  3. Ein nherzliches Hallo in die Runde !

    Es ist schon etwas seltsam, „kommt“ der Mann zu früh – ist die Frau unzufrieden. „Kommt“ er garnicht – ist es auch wieder falsch !! Männer sind anders, Frauen aber auch. Aus meiner Sicht werden viele Dinge tot geschwätzt.
    Ich glaube bei Errektionsproblemen hilft es dem Mann nicht wirklich darüber zu reden, oder welche Frau bekommt sofort einen Orgasmus (bei Orgasmusproblemen)wenn der Lover sagt: „Schatz, entspanne dich ..“
    Als ob der beiderseitige kleine Tod ein Garant für guten Sex ist ! Sozusagen die „nachweisbare“ Erfüllung !?
    Es gab Momente in meinem Leben, da war es ein überwältigendes Gefühl, nach den Sex (ohne Ejakulation meinerseits)den ganzen Tag im eigenen „Saft“ zu schmoren. Unbeschreiblich ! Persönlich glaube ich, die menschliche Sexualität steckt noch voller Überraschungen. Ähnlich der unerforschten Tiefsee.
    Fazit: Männer und Frauen liebt Euch mehr und denkt dabei weniger oder am Besten gar nicht nach ……..

    LG Ralf

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  4. Hey Ralf! Ich verstehe deine Meinung aber ich bin andererseits auf den Beitrag überrascht, denn ich scheine selbst diejenige zu sein, die es geschrieben hat. Ich hatte so eine lange Phase mit meinem Partner und glaub mir, wir lieben uns sehr sehr SEHR. Das Problem liegt eher daran, dass man sich ohne Sex in der Beziehung oft bzw. auf Dauer verunsichert fühlt. Auch wenn man weiß, der andere liebt uns. Es ist so SO wichtig, diese Begierde des Gegenübers zu empfinden… zumindest für eine Frau. Ich habe das Thema immer wieder zur Sprache gebracht und da kamen nur Ausreden wie z.B. „vielleicht bin ich gerade zu gestresst“ „es gibt Zeiten und Zeiten“ „natürlich machst du mich an, ich bin nur zu müde“ „die Arbeit macht mich fertig“ usw. Da konnte ich mich nur frustrieren und mich fragen, was ich da falsch mache. Auf Dauer habe ich keine Lust mehr auf Sex gehabt und er machte mich irgendwie nicht mehr an. Er hat bei mir geschlafen, als ob ich seine Cousine wäre. Keine Berührung, kein Knutschen, nix. Am Ende habe ich mit einem Psychologen telefoniert und nach Beratung gefragt, denn ich war wirklich verloren und verzweifelt. Eines Tages habe ich ihm das Thema wieder kommentiert und diesmal versucht, ihn damit nicht direkt anzugreifen. Am Ende des Gesprächs kam endlich heraus, dass ihm der Sex mit mir langweilig geworden ist und er keine Lust hatte, immer dasselbe zu tun. Er hatte sich die Meinung gebaut, keiner seiner Phantasien mit seiner Freundin durchsetzen zu dürfen, weil das dreckig und respektlos wäre. Gott sei Dank, dass er es mir gesagt hat. Seitdem haben wir keine Probleme mehr gehabt (bis jetzt). LG aus München. Marina.

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  5. Liebe Marina,

    schön dass es wieder „klappt“.
    Ich denke Ihr habt Eure Lösung für Euer Problem gefunden. Aber ist sie übertragbar ? Dazu ist er Spannungsbogen der Sexualtät viel zu groß. Ebensviele Probleme wird es auch geben.
    Dennoch sollte man nicht ganz auser acht lassen, niemand wird jünger. Und dann soll ausgerechnet des Mannes „bestes“ Stück keine Verschleiserscheinungen bekommen. Das ist leider nur ein frommer Wunsch …
    Lisa Fitz sagte einmal so schön : „Der Mann ist und hat das schwache Geschlecht !“ Jenen Satz kann man als Klamauk verstehen. Ist es aber nicht ! Wäre der Mann das starke Geschlecht, dann würden die Männer die Kinder bekommen. Biologische Beweisführung …….
    Nun, seit mir dies bewußt ist habe ich mit der „Geschlechterdiskussion“ nichts mehr am Hut. Ich laß´ die anderen Typen reden und lebe recht gut mit „meiner“ Erkentnis. Und: Wenn „ER“ mal wieder seine „Arbeit“ verweigert – es gibt genug andere harte Teile an meinem Körper ! Weiche auch …..
    Kurzum : Sobald ein Problem darau gemacht wird, dann ist es auch eins.
    Aus meiner Sicht sollte man nicht alles zerreden oder preigeben, etwas Geheimnis darf schon sein. Aber das muß jeder für sich entscheiden !

    Bei Dir gab und gibt mir eine Passage zu denken : in Klammern – bis jetzt –
    Als ob Du darauf warten würdest, fühle Dich jetzt bitte nicht von mir angegriffen, bloß um wieder ein Problem erörtern zu können ?! Bedenke bitte, wir Kerle sind keine Maschinen. Den Knopf zur Priapos´schen Errektion suchen wir wohl vergebens. Leider !!

    LG Ralf

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  6. Wenn es diesem Fall nicht direkt um Impotenz geht, so bekommt man doch mit, dass ein erheblicher Leidensdruck von beiden Partnern besteht, wenn er das auch nicht so artikuliert.

    Früher ging man bei Impotenz oder jedenfalls nicht befriedig durchführbaren Geschlechtsakt vorwiegend davon aus, dass es psychische Ursachen hätte. Heute geht man vor allem ab einem Alter von 50 Jahren beim Mann in ca. 70 Prozent der Fälle von organischen Ursachen aus. Wichtig ist jedenfalls auch die Untersuchung durch einen Urologen.

    Von Netdoktor.de
    Impotenz: Beschreibung

    Männer mit Impotenz sind keine Einzelfälle. Genaue Zahlen gibt es allerdings nicht, weil die Dunkelziffer sehr hoch ist. Mediziner schätzen, dass etwa fünf Prozent der Männer in der Gesamtbevölkerung betroffen sind. Mit steigendem Alter klettert auch das Risiko für eine Erektile Dysfunktion. Der Penis versteift sich nicht ausreichend oder die Erektion lässt sich für einen befriedigenden Sexakt nicht lange genug aufrechterhalten. Mediziner charakterisieren den Begriff Impotenz noch umfassender, nämlich als das „Unvermögen, den Beischlaf befriedigend auszuführen“.

    Impotenz: Ursachen und mögliche Erkrankungen

    Eine Erektion ist eigentlich ein Wunderwerk: Sie entsteht durch das komplexe Zusammenspiel von Blutgefäßen, Nervensystem, Hormonen und Muskeln. Und jeder dieser Mitspieler kann „schlappmachen“.

    Impotenz – Probleme mit der Potenz

    Die Gründe für die Impotenz können sehr unterschiedlich sein – sie können körperlicher oder seelischer Natur sein. Bei rund 70 Prozent der Männer, die über Erektile Dysfunktion klagen, sind körperliche Ursachen – meist Krankheiten – für die Impotenz verantwortlich. Dies gilt vor allem für Männer ab 50 Jahren. Bei anderen Männern spielen seelische Gründe eine Rolle. Manchmal ist es eine Kombination aus beidem, denn psychische Probleme können körperliche Einschränkungen soweit verstärken, dass Mann überhaupt nicht mehr kann – und das wiederum kratzt am männlichen Selbstbewusstsein und der Identität: Wer über einen längeren Zeitraum keine Erektion bekommt, fühlt sich schnell nur noch als halber Mann. Die Angst vor einem erneuten Versagen der Männlichkeit verstärkt wiederum die Erektile Dysfunktion – so entsteht ein Teufelskreis.
    Impotenz: Körperliche Ursachen.

    Die zwei wichtigsten Ursachen sind:

    Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die mit einer Erektilen Dysfunktion in Verbindung stehen. Die wichtigsten sind:

    – Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Die Gefäßverkalkung (Arterienverkalkung, Arteriosklerose) ist die häufigste Ursache der Impotenz.

    – Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus): Die Impotenz ist eine der häufigsten Folgen der Zuckerkrankheit bei Männern. Die Zuckermoleküle lagern sich an den Wänden der Blutgefäße ab. So fließt nicht genug Blut in die Schwellkörper – der Penis bleibt schlaff.
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    Wer will kann im Link weiterlesen, da werden noch andere mögliche Krankheiten besprochen.
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    http://www.netdoktor.de/symptome/impotenz/
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    Gruß Hubert

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