Ganz entspannt … so sollte es sein

Ich hatte alles so gut geschafft letzte Woche im Office, nur noch das übliche Tagesgeschäft am Montag. Dann etwas früher Schluss machen, nachhause, noch die restlichen Sachen packen, so war die Planung. Dann würde ich meine Mom gegen 19 Uhr vom Bahnhof abholen.

Das Wochenende hatte ich mit meinem Mann Peter bei mir in Berlin verbracht. Kurz vor 9 Uhr verabschiedete ich ihn und radelte ins Büro. Mein Kollege Dan fing mich schon im Flur ab: Internet und Telefon geht nicht und Jessica ist krank. Jessica ist unsere Team-Assistentin, die sich üblicherweise um solche Störungen kümmern muss. Na prima, dann war das wohl mein Job!

Obwohl bei der Geschäftskunden-Hotline kam ich erst einmal in die Warteschleife. Nachdem ich irgendeinem Callcenter endlich mein Anliegen schildern konnte, wurde dann meine Anfrage aufgenommen. Auf den Rückruf der Technik-Disposition musste ich nicht so lang warten, doch der Techniker wurde uns erst für voraussichtlich 17 Uhr angekündigt. Mails ausschließlich übers Smartphone zu schreiben, war doch etwas mühselig, auch ansonsten erschwerte die fehlende Internet-Anbindung die Arbeit, alles dauerte irgendwie länger.

17 Uhr, kein Techniker, also keine Chance früher zu gehen. 17:30 Uhr war er dann endlich da. Bis er alles durchgemessen und dann ein kleinen Kabeldefekt im Verteiler gefunden hatte, war es 18:30 Uhr. Dann noch die Kontoauszüge checken, zum Glück war alles in Ordnung.

Ich hatte zwischendurch schon meine Mom angerufen, dass es möglicherweise etwas später werden würde, doch letztendlich schaffte ich es gerade noch fast pünktlich.

Ich brachte sie zur U-Bahn, erklärte, wo sie umsteigen müsse und radelte zum Nollendorfplatz.  Meine Mom ist noch nie allein in Berlin U-Bahn gefahren, aber, obwohl vom Land, geht sie solche Sachen sehr souverän an. Ich hatte es auch nicht anders erwartet, als dass sie mir schon entgegenkam, als ich sie am U-Bahnsteig abholen wollte.

Daheim kümmerte ich mich erstmal um meine noch fehlenden Klamotten im Gepäck, dann setzten wir uns mit Staudensellerie, Möhren und Hummus (den ich bereits am Morgen zubereitet hatte) auf den Balkon. Zur Einstimmung auf den Urlaub gab es zwar keinen Ouzo, aber ein Glas Rotwein, wenn auch spanisch statt griechisch.

Nachdem wir dann das Handgepäck fertig gemacht hatten, war sogar noch Zeit ein paar Fotos zu gucken. Das hatten wir schon lange nicht. Und es hat mich echt gefreut, wie interessiert meine Mom daran war.

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