Ankunft auf Samos

Schon im Flugzeug zogen wir unsere Jacken aus, die wir wegen der Klimaanlage angehabt hatten. Kos empfing uns mit Sonne und Wärme, auch wenn es noch früh am Vormittag war. Wir strahlten uns an, so hatten wir es erwartet.

Auf unser Gepäck mussten wir eine Weile warten. Einen Bus nach Samos-Stadt gab es gerade nicht, also schauten wir nach einen Taxi. Das bemerkte auch ein Taxifahrer, der uns gleich ansprach. Auf Englisch, was meine Mutter nicht verstehen kann. Er nannte den Preis, der dem entsprach, den ich bei unseren Vermietern erfragt hatte. Im Taxi saß schon ein deutsches Paar, Mitte 60, schätzte ich. Es ist dort üblich, dass Taxis geteilt werden, ein gutes Geschäft für den Taxifahrer.

Erst brachte der Fahrer das Paar in ihr Quartier, dann fuhren wir weiter nach Kalami. Im Notis Hotel erwartete uns bereits die Wirtin. Unser Studio gefiel uns, auch wenn es kleiner war, als ich erwartet hatte.

Dann wurden erst einmal mein Vater per SMS und mein Mann über unsere gute Ankunft informiert.

Wir packten aus. Als Griechenland-Erfahrene hatte ich noch 25 Drahtbügel (wie man sie bei den Reinigungen bekommt) eingepackt, die auch bei der mageren Kleiderschrank-Ausstattung notwendig waren.

Wir zogen uns etwas luftiger an und machten den 1. Erkundungsgang in die Stadt. Es war toll, meine Mutter zu beobachten, wie sie alles ganz interessiert in Augenschein nahm. Allerdings war sie für meinen Geschmack ein wenig zu sehr an den touristischen Läden interessiert. Als wir am Nachmittag Hunger bekamen, suchten wir uns eine Art Imbiss-Restaurant, um das 1. original griechischen Gyros-Pita zu essen. Das kannte sie noch nicht, es war ganz anders, als sie es aus Deutschland kannte, aber sie fand es sehr lecker.

Wir waren sehr früh aufgestanden, da unser Flieger bereits um 6 Uhr in Tegel gestartet war. Meine Mutter wurde müde. Zurück im Apartment legte sie sich erstmal für gut ne Stunde zum Schlafen hin. Ich hatte noch meine letzten Mails aus dem Office zu checken, somit passte das. Ich musste sie auch nicht wecken, irgendwann war sie einfach wieder wach.

Am Abend gingen wir wieder in die Stadt. Meine Mom musste ja kennenlernen, wie man hier Ouzo trinkt. Wir fanden ein nettes Café am Meer. Der Ouzo wurde im Longdrinkglas mit Eiswürfeln und Wasser serviert. Jamás! Meine Mom war erstaunt über den nun milden Geschmack, es gefiel ihr. Zum Ouzo servierte das Café einen kleinen Teller Meze (Käse, Wurst, Oliven, Tomatenviertel, Gurkenscheiben). Das war echt nett. Und meine Mom hat mich eingeladen!

An diesem 1. Abend sind wir dann recht früh schlafen gegangen, waren auch nicht mehr Essen, da wir nicht hungrig waren. Das hat sie wie auch mich gefreut, mit unseren Männern hätten wir nämlich sicher noch ins Restaurant gemusst. Allerdings hätte sich mein Vater sicher über die späte Essenszeit beschwert.

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2 Gedanken zu „Ankunft auf Samos

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