Der Bootsausflug – Kapitel 2

(Fortsetzung zum Eintrag vom 02.11.2015)

Dann war sie also doch nicht die einzige Alleinreisende unter lauter Paaren, die diesen Bootsausflug mit macht, dachte sich Linda, als sie in den Bus stieg, der sie zum Hafen bringen sollte. Der Bus war noch sehr leer und sie suchte sich einen Platz in einer Reihe im hinteren Bereich. Kurz nach ihr stieg der junge Typ ein, den sie bereits draußen hatte stehen sehen. Er schaute suchend durch den Bus und kam dann auch nach hinten. Er setzte sich in die gleiche Reihe, aber auf die andere Seite des Ganges.

Linda überlegte, warum sollte sie ihn nicht ansprechen. Sie waren schließlich die einzigen, die allein auf diese Tour gingen. Es gab keine Anzeichen, ob er Deutscher oder Engländer war, so startete Linda mit der simplen Frage „sprichst du deutsch?“. Er antwortete grinsend „ja, ich bin Deutscher, ein Exot unter den vielen Engländern hier“. Es folgte etwas Small-Talk über das Hotel, die Surf-Station, Kos-Stadt und dann waren sie schon am Hafen angelangt.

Das Boot hatte ein Sonnendeck und Linda schlug vor, sich zu beeilen, damit sie sich einen guten Platz auf dem Deck sichern könnten. Es schien auch für ihn selbstverständlich, dass sie sich zusammen taten. Zwei Singles unter all den Paaren, auch wenn der Altersunterschied erheblich war. Linda schätzte Dennis auf Ende 20. Tatsächlich war er 28, wie sie später erfuhr, also 22 Jahre jünger als sie.

Sie verbrachten einen schönen Tag zusammen. Sie lagen auf dem Sonnendeck und cremten sich gegenseitig den Rücken ein. Dennis war sehr behutsam, aber gründlich. Es war schön, seine Hände zu spüren, sie vermittelten Zärtlichkeit. Auch Linda ließ sich Zeit, als sie Dennis den Rücken eincremte. Sie besuchten die Schwamm-Manufaktur auf Kalymnos, stellten danach im Café fest, dass sie beide Frappee ohne Zucker mochten.

Das Boot machte in einer einsamen Bucht halt und so schwommen sie gemeinsam im kristallklaren türkisfarbenem Wasser. Sie alberten herum, blieben immer in der Nähe des anderen. Dennis versuchte (nicht ernsthaft) Linda unterzutauchen. Ihm ging es sicher nur darum, sie anzufassen. Linda wehrte sich und genoss die gegenseitigen Berührungen.

Auf Deck redeten sie viel, lagen dicht beieinander und registrierten, dass es immer mehr knisterte. Dennis war aber auch zu sexy mit seinem schlanken, leicht muskulösen Körper, fand Linda. Er hatte schon eine schöne Bräune, fast keiner Körperbehaarung und die enganliegende dunkelgraue Badeshorts stand ihm prima. Dazu ein noch fast jungenhaftes Gesicht mit – wie bei Blonden meist üblich – nicht so heftigem Bartwuchs.

Zurück von ihrem Ausflug trafen Linda und Dennis sich nach dem Duschen in der Hotel-Lobby wieder, um gemeinsam mit dem Bus nach Kos-Stadt hineinzufahren. Sie bummelten durch die Gassen und in dem Gewusel war es irgendwie selbstverständlich, dass er ihre Hand nahm. Er entschuldigte sich schon fast „Damit du mir hier nicht abhanden kommst.“

Nach Rotbarbe mit griechischem Salat und Nemea bummelten sie weiter durch die Gassen. Vor einer Bar gönnten sie sich noch einen Sex-on-the-Beach, bevor sie den letzten Bus zurück zum Hotel nahmen.

Es war dann noch ein weiterer Cocktail in der Hotelbar nötig, bis Dennis sich traute, Linda endlich zu küssen. Die Spannung war schon kaum mehr auszuhalten und sie hatten es plötzlich sehr eilig, in Lindas Zimmer zu kommen. Die Nacht war noch heiß, die Klamotten viel zu warm und Gummis hatte Linda schon bereit gelegt.

Die Lampen im Garten schufen ein schönes dämmriges Licht in Lindas Zimmer. Hell genug, um den Glanz in den Augen des anderen zu sehen. Dunkel genug um Lindas kleine Problemzonen nicht sichtbar zu machen. Bei diesen Lichtverhältnissen und da Dennis sie ja bereits im Bikini gesehen hatte, hatte Linda auch gar keine Hemmungen sich von ihm ausziehen zu lassen.

Da stand sie vor ihm, nur noch mit ihrem String bekleidet. Dennis hatte sich irgendwie nebenbei auch bis auf die Shorts ausgezogen. Linda stand regungslos, schaute Dennis in die nun dunklen Augen. Sie genoss seine Hände auf ihrer Haut. Hände, die sich Zeit nahmen, ihren Körper zu erkunden. Er beugte sich zu ihr runter, küsste sanft ihre Lippen. Dann wurde seine Zunge aktiv und fordernd. Linda liebte solch heftige Küsse, fand es schon fast schade, dass seine Lippen ihre verließen. Dennis legte sie behutsam aufs Bett. Er gab ihr noch einen kleinen Kuss auf den Mundwinkel, um dann mit seinen Lippen weiter zu ihrem Hals zu wandern. Hier fing er wieder heftiger an zu knutschen.

Linda hätte gern mehr von seinem Körper gespürt, doch sie konnte ihn nur ahnen, seine Wärme spüren. Dennis hatte sich über sie gebeugt, sich abgestützt. Mit ihren Händen berührte sie seine Schultern, fühlte die kräftige Muskulatur. Es war ein Körper der kraftvoll angefasst werden wollte. Mit festem Druck strich Linda von den Schultern über den Rücken Richtung Po. Soweit sie kam, doch das war nicht weit, da Dennis doch einiges größer war als sie. Sie versuchte ihn an sich zu ziehen und Dennis gab ihrem Druck nach. Auch wenn er sich noch abstützte, spürte sie schon sein Gewicht. Und seine Erektion, die die Shorts, die er trug nicht kaschieren konnte.

Dennis Mund suchte wieder ihren. Seine Zunge drang in ihrem Mund ein und Linda stellte sich vor, wie sein Schwanz in ihre Vagina eindringen würde. Sie wollte nicht mehr länger warten, versuchte ihm die Shorts herunterzuziehen. Dennis richtete sich auf, unterstützte ihre Bemühungen und zog ihr anschließend ihren Slip aus. Er legte die Hand auf ihre Scham, suchte mit einem Finger nach ihrer Spalte und konnte sofort die Nässe spüren. Die Nässe, die das Zeichen von Lust auf ihn war. Als ob das das Zeichen zum Start war, griff er nach einem Gummi und gab es ihr.

Linda öffnete vorsichtig die Verpackung, dann gab sie den Gummi Dennis zurück. Vielleicht hatte sich Dennis vorgestellt, dass sie ihm den Gummi überzog. Doch dafür war Dennis Linda noch zu fremd.

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