Online-Dating – Jonas – der Morgen danach

(Fortsetzung zum Eintrag vom 10.01.2016)

Ungewöhnlich gut geschlafen hatte sie, mit dem neuen Mann in ihrem Bett. Als sie gegen halb neun aufwachte, hatte sie den Eindruck, Jonas war auch gerade am wach werden. Als sie sich streckte, kuschelte er sich zu ihr rüber und legte einen Arm wieder um sie.

Sie schauten, oder besser: strahlten sich an und versanken in einem langen Kuss, wobei sie sich aneinanderschmiegten. Christine bekam Lust und hatte den Eindruck, Jonas auch. Sie streichelten sich gegenseitig – im Nacken, am Rücken, über die Arme. Als sie mit ihrer Hand zu seinen Lenden vordringen wollte, nahm sie Jonas so fest in die Arme, dass sie sich nicht mehr bewegen konnte. Er küsste sie noch einmal lange und meinte dann, es sei ja langsam Frühstückszeit.

Wie jetzt? „Magst du nicht erst einmal nur für einen Kaffee und im Bett bleiben?“ fragte Christine ihn und sah ihm dabei in die Augen. Er lachte „Das ist auch eine prima Idee.“ Nachdem sie ihn noch gefragt hatte, wie er seinen Kaffee trinkt (simpel schwarz, wie sie auch), schlüpfte sie in ein schwarzes Satin-Nightie und ging in die Küche. Während die Maschine aufheizte nutzte sie die Zeit für einen Blick in den Spiegel. Die Mascara war noch da, wo sie hin gehörte und auch sonst sah sie frisch aus. Perfekt!

Dann ging sie zurück ins Schlafzimmer, legte eine neue CD in den Player und setzte sich zu Jonas und ihren Kaffees aufs Bett. Jonas lobte den Kaffee. Na, da hatte sie wohl die richtige Nespresso-Sorte erwischt, ganz einfach ihre Lieblingssorte.

Ihr Nightie ist jetzt nicht unbedingt Reizwäsche, aber es wirkt schon sexy. Jonas machte aber gar keine Anstalten sie wieder anzufassen. Nachdem er den Kaffee ausgetrunken hatte, verlangte er nach Frühstück. Immerhin bekam Christine auf seinem Weg ins Bad noch einen dicken Kuss. Seltsam.

Dann erklärte sie Jonas den Weg zum Bäcker und bereitete das Frühstück vor. Während des Frühstücks strahlten sie sich an, lachten viel, unterhielten sich einfach gut. Nachdem sie die Brötchen verspeist hatten und nur noch mit frischem Kaffee da saßen, bat Jonas Christine, zu ihm auf die Bank zu kommen. Gute Idee, das bedeutete Kuscheln und vielleicht mehr.

Kuscheln war prima, doch als Christine die Hand unter sein Shirt schob, war ihm das anscheinend schon wieder zu viel. Eigentlich hatten sie ja alle Zeit der Welt, doch Jonas, sagte, er würde jetzt mal Duschen gehen, damit sie noch was vom Tag hätten.

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