Lebensmittel und Heizung, was eben so wichtig – oder auch nicht – ist auf Gran Canaria

Lillian sitzt bei ihrem üblichen Frühstück aus Joghurt mit Chiasamen und Kokoschips – beides aus Deutschland mitgebracht, Kokosöl war ihr zu kompliziert – sowie Obst und Nüssen. Heute mal kanarische Banane und Orange sowie Walnüsse. Leider kein Biojoghurt, sie konnte noch keinen finden. Die Spanier haben ein riesiges Angebot an Joghurt, sortiert nach Bifido, L-Casei und was auch immer. Es scheint hier richtig wichtig zu sein, welches Milchsäurebakterium im Joghurt enthalten ist. Und das alles in vielen verschiedenen Fruchtsorten. Purer Joghurt ist da schon schwer zu finden, selbst Naturjoghurt gibt es mit Zuckerzusatz.

Sich hier mit Bio-Produkten zu versorgen, scheint echt schwer zu sein. Auch Quark kennt man hier nicht. Es gibt zwar einen fettfreien cremigen Frischkäse, aber der hat leider auch nicht mehr Eiweiß als Joghurt. Gut das Lillian ihre MAP-Presslinge mitgenommen hat. Auch Schaf- oder Ziegenjoghurt, den Lillian dem Kuhmilchjoghurt vorziehen würde ist nicht zu bekommen. Griechischen Joghurt gibt es auch reichlich, aber eben aus Kuhmilch.

Immerhin sind die 6 Eier, die sie für 3,60 Euro gekauft hat ecologica. Und für zwei Bio-Paprika 2,40 Euro auszugeben ist ja für deutsche Verhältnisse günstig, für kanarische teuer, dann zwei normale Paprika kosten ca. 50 Cent.

Hinsichtlich ihrer Ernährungsansprüche muss sie hier wohl einige Abstriche machen, denkt Lillian. Aber vielleicht ist sie ja auch noch nicht fündig geworden. Außerdem könnte es ja auch sein, dass sich das Bewusstsein der Kanarier/Spanier langsam ändern wird.

Die Wohnung von Carla hat keine Heizung. Aber auch wenn es nachts etwas kälter wird, hat sie jetzt im November konstante 23 Grad. 23 Grad ist Lillians Wohlfühltemperatur, das passt also. Carla sagt, dass das derzeitige Wetter typisch für den Winter in Las Palmas ist. Nur im Sommer wird es etwas wärmer.

Lillian hatte beim Buchen schon etwas Bedenken gehabt, wegen der nichtvorhandenen Heizung. Sie hatte aber festgestellt, dass es auf Airbnb keine für sie interessante Unterkunft mit Heizung gab. So hat sie sicherheitshalber einen Fleecepulli mit eingepackt.

Einen Regenschirm hat sie auch dabei. Carla hatte ihr, als sie zweit Tage vor der Anreise nach dem Wetter gefragt hat, mitgeteilt, dass es gerade regnet. Lillian hofft aber, dass sie den Schirm nicht brauchen wird.

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