Las Palmas: Triana oder nicht Triana?

Es gibt so viel zu sehen und der Hunger kommt schon fast wieder unverhofft. Es ist 15 Uhr, das Frühstück schon eine Weile her. Vielleicht darf es diesmal ein Menu de Dia sein, das wird schon nicht so umfangreich ausfallen. In den Gassen rund um die Calle Mayor de Triana gibt es viele Cafés/Bars, die so ein Menu anbieten. Oft ist es mit Pasta als zweiten Gang, das reizt Lillian nicht so.

In diesem hübschen Altstadtviertel etwa entfernt von der Einkaufsmeile findet sie das 410 DRINKS FOOD & HOME. Es ist deutlich moderner als die üblichen Tapas-Bars und viel ansprechender. Es gibt eine crema de calabacin con queso und dann pollo saltbado con verdunas. Lecker, und auch nicht zu viel. Lillian fühlt sich wohl in dem kleinen Café. Da würde sie sicherlich noch einmal hingehen.

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Der Bereich des Stadtteils Triana zwischen Uni-Viertel, historischer Altstadt und Shoppingmeile gefällt Lillian sehr gut. Es gibt viele hübsch anzusehende Altbauten, die sicherlich nicht nur außen restauriert wurden. Zwischendurch aber auch neuere Wohnhäuser, die sicherlich von der Miete eher erschwinglich sind. Sofern man hier überhaupt mieten kann, die Kanarier wohnen wohl eher in Eigentumswohnungen.

Die Atmosphäre hier in Las Palmas ist schon erheblich anders als in Berlin-Schöneberg. Einen Winterfeldtplatz wird Lillian hier sicher nicht finden. Dafür liegt die Stadt aber auch am Meer. Das ist aber auch der Punkt, in Triana muss sie das Meer erstmal suchen. Nach dem Essen macht sie sich auf den Weg. Laut Karte gibt es hier keinen Strand, aber vielleicht eine Felsenküste. So wie in Cape Town, das wäre schön. Zuerst muss Lillian aber erst einmal an die Küste kommen, die Schnellstraße versperrt den Weg. In der Nähe vom Parque San Telmo findet sie eine Unterführung.

Leider ist nicht das zu sehen, was Lillian sich erhofft hat. Es gibt lediglich eine Promenade, bestimmt gut zum Inline-Skaten. Hinter der Promenade fällt die Wand steil ab. Eine Menge dieser Wellenbrecher aus Beton sind dort ins Meer gekippt. Das ist kein Platz, um zu chillen, zu lesen oder zu schreiben. Somit fällt Triana als möglicher Wohnort flach. Dann muss sich Lillian wohl Santa Catalina und das Surfer-Viertel noch einmal genauer anschauen.

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