Was ist die schönste Ecke von Santa Catalina?

Das sind schon einige km, die Lillian die letzten Tag zu Fuß zurückgelegt hat, auch wenn sie nach Triana mit dem Bus gefahren ist. Am Tag nach ihrer Anreise nach Las Palmas ist sie noch Walken gegangen, das hat sie dann aber die nächsten Tage sein gelassen. Fünf Stunden war sie bestimmt jeden Tag zu Fuß unterwegs, etwa 500 Fotos hat sie bislang gemacht. Meist nicht wirklich anspruchsvolle, sie wollte einfach die Gegend in Erinnerung behalten.

Nachdem Lillian festgestellt hat, dass Triana wohl nicht der passende Stadtteil ist, ist die so ziemlich jede Ecke von Las Canteras abgelaufen. Das Sufer-Vietel, obwohl nah an der Congress-Halle ist nicht wirklich schön. Kein Baum, kein Strauch, ein Teil der Häuser in einem heruntergekommenen Zustand, selbst nahe der Beach-Promenade. Auch der Zustand der Straßen ist nicht gut. Neuere Häuser gibt es natürlich auch, aber eben auch Abriss-Lücken.

Auffällig ist, dass es an bald jeder Ecke eine Peluqueria, einen Friseursalon gibt, anscheinend mehr für Männer als für Frauen. Davon gibt es auf jeden Fall mehr als von Café/Bars. Umgekehrt wäre es Lillian lieber.

An ihre Locken lässt Lillian nicht jeden ran, schon seit Jahren schneidet ihr ihre beste Freundin Maja die Haare. Da einmal im halben Jahr üblicherweise ausreicht, sollte das auch in Zukunft machbar sein. Somit hat sie den Friseursalons auch wenig Beachtung geschenkt.

Im Bereich der Touristenhotels sind die Häuser und auch Straßen in einem besseren Zustand. Wenn auch nicht wirklich viel, gibt es doch etwas mehr grün. Auf dem Shopping-Boulevard gibt es sogar reichlich Bäume, aber das ist nun nicht gerade die Gegend die Lillian anzieht.

Aus welcher Richtung sie auch kam, irgendwann ist Lillian am Plazoleta de Farray gelandet. Die Gegend rund um den Platz ist wirklich die schönste, ansprechende Restaurants und Cafés/Bars, zum Teil kein Autoverkehr. Das Meer ist auch nur ein paar Geh-Minuten entfernt. Allerdings ist dort die Beach-Promenade an der die Hotels liegen und der Strand üblicherweise entsprechend voll. Lillian vermutet, dass die Touristen eher mit Blick auf das Meer Essengehen bzw. Ausgehen wollen, so dass die Lokale rund um den Plazoleta de Farray vielleicht wirklich mehr von Einheimischen besucht werden.

Was ist ihr wichtiger? Den richtigen (ruhigen) Strand vor der Tür oder das nette Café gleich ums Eck. Lillian ist noch unentschlossen.

Vor zwei Jahren war sie mit ihrer Freundin Anette auf Teneriffa, davon auch ein paar Tage in Santa Cruz. Santa Cruz hat sie schöner in Erinnerung, so vom städtischen Flair. Dort waren Touristen überhaupt nicht zu merken, das gefällt ihr. Allerdings kommt man in Santa Cruz auch nicht wirklich ans Meer. Das ist so wie hier in Tirana.

Lillian kennt den Rest von Gran Canaria zwar kaum – vor etwa 15 Jahren war sie mal im Winter hier gewesen und hatte auch mit dem Mietwagen eine Tour über die Insel gemacht – aber sie denkt, dass Gran Canaria ihr sicherlich mehr zu bieten hat, als Teneriffa.

Diese eine Woche soll ihr einfach einen ersten Eindruck vermitteln und das hat sie auch. Lillian wird wiederkommen, den Rest der Insel erkunden. Dabei kann sie auch Peter oder eine Freundin dabei haben. Manuela hatte schon angefragt, ob sie nicht mal zusammen Urlaub machen könnten, sie hat noch zwei Wochen Resturlaub, die sie bis Ende März nehmen muss und ihr Mann wegen eines neuen Jobs keine Möglichkeit Urlaub zu nehmen.

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