Auf dem Rückflug – keine Entscheidung

Lillian geht die Sache mit dem Meer nicht aus dem Kopf. Sie liebt es, am Meer zu sein. Sie mag es dann aber noch lieber, wenn es dazu nicht ganz so windig ist.  Und dann die Sache mit den Wellen und der Brandung.

In Las Palmas oder der Nähe einen Spot zu finden, der SUP-geeignet ist, wird nicht einfach sein. Bodyboarden hatte Lillian vor etwa 20 Jahren mal ausprobiert. Sie hatte in Moliets/Frankreich zwei Wochen einen Kurs gemacht und konnte anschließend schon gut die Wellen absurfen, auch wenn sie es nie besonders lang im Wasser ausgehalten hat.

Bodyboarden wär natürlich der ideale Sport für Las Palmas. Jetzt noch mit Wellenreiten anzufangen, hält Lillian für keine gute Idee. Das Problem am Bodyboarden ist allerdings, dass man ständig im Wasser ist. Den Körper kann sie mit Neopren schützen, aber ihre Hände und Füße nicht. Das kann dann zu Problemen führen, da sie am Raynaud-Syndrom leidet. SUP liegt ihr da eher. Ein wundervoller Sport, der den ganzen Körper beansprucht. Und dabei ist man draußen und auf dem Wasser. Nebenbei ist es noch eine Rundum-Sonnendusche. Dafür braucht sie allerdings, gerade als Anfängerin mit erst einer Woche Erfahrung eher ruhige See.

Die griechischen Kykladen liegen im ruhigen Mittelmeer. Allerdings haben die weder großstädtisches Flair noch sind sie als Rückzugsort aus dem deutschen Winter geeignet.

Ansonsten ist Las Palmas sicherlich prima zum Longboarden (Skateboarden) und auch Inline-Skaten geeignet. Das kann man km-lang am Meer entlang, eben nicht nur an der Promenade am Strand. Das Longboard wäre auch das ideale Fortbewegungsmittel, wenn sie in der Nähe der Plazoleta del Farray wohnen würde und dann zum östlichen Ende des Strandes will. Am östlichen Ende kann sie nämlich gut am Meer auf den großen Steinen sitzen und chillen, lesen, schreiben.

Carlas Wohnung hat wohl etwa 60 qm und kostet um die 1.000 Euro. Ob incl. oder ohne Nebenkosten hat Lillian Carla nicht gefragt. Sie vermutet aber incl., da Carla ihr noch kurz erklärt hat, wie sie versucht, die Wohnung mittels Airbnb zu finanzieren und auch noch ein wenig Geld daran zu verdienen. Carlas Wohnung hat einen guten Schnitt, ist leider allerdings etwas dunkel. Die Fensterfront zum Meer könnte großzügiger sein und die beiden Schlafzimmer sind nach hinten raus, haben Fenster nur zu einem – wenn auch recht großzügigen – Lichtschacht.

Lillian ist es nicht wichtig, eine große Wohnung zu haben, aber hell muss sie eben sein. In Berlin bewohnt sie ein 50 qm-Dachgeschoss, das ist schön hell. Peters altes Fachwerkhaus in Lauenburg ist ihr auch zu dunkel, da es – außer im Erdgeschoss im Essbereich – nur diese kleinen Fenster zwischen den Fachwerkbalken hat.

Auf der Fahrt zum Flughafen fuhr der Bus an großen Hochhausvierteln vorbei. Dann auch durch Industrie- und Gewerbegebiete. Klar, wenn Las Palmas eine Großstadt ist, muss sie auch solche Gebiete haben. Das ist zwar nicht schön, aber Marzahn und Spandau mag Lillian auch nicht. Dort zu wohnen, versteht sie auch nicht darunter, wenn sie „in der Stadt wohnen“ meint. Und in die Gewerbegebiete fährt man halt mal, wenn man zu IKEA will.

Lillian ist sich inzwischen wieder etwas unsicher, ob sie unbedingt die Möglichkeit haben muss, jeden Tag am Meer sein zu können. Wenn sie auf Gran Canaria überwintern würde, würde sie sich sicher viel zum Schreiben und ggf. auch andere Home-Office-Tätigkeiten in ihrer Wohnung aufhalten. Von daher ist die richtige Wohnung in der richtigen Lage schon ein wichtiges Thema.

Na, sie muss ja noch keine Entscheidung treffen. Sie wird sich jetzt mal mit ihrem umfangreichen Reiseführer beschäftigen und herausfinden, was die Insel sonst noch zu bieten hat. Sie wird auf jeden Fall wiederkommen … und vielleicht aber auch noch einmal genauer Teneriffa anschauen. Santa Cruz hat sie nämlich als echt schön in Erinnerung.

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