Grießbrei

Damals im Kindergarten gab es Grießbrei. Ich weiß nicht mehr, ob es den oft gab, aber es ist das einzige Essen, an das ich mich erinnere. Und der Grießbrei schmeckte prima. Und ihn zu essen, war für mich echt ein Genuss. Der Plastiklöffel verfälschte den Grießbrei-Geschmack nicht und es war toll, die Grießbrei-Reste von dem Teller aus recht weichem Plastik mit einer leicht rauen Oberfläche zu kratzen. Manchmal gab es auch Schoko-Grießbrei, der war dann noch leckerer. Und der Plastikteller war auch deshalb toll, weil er nicht kaputtgehen konnte. Man musste sich also nicht vorsehen. Es war ein Teller in der klassischen Suppenteller-Form. Ich meine, wir hatten auch Plastiklöffel in Suppenlöffel-Größe, auch wenn die für so kleine Kinder etwas groß waren.

Wahrscheinlich war der Teller nicht BPA-frei. Oder gab es damals noch gar kein BPA?

Auch heute liebe ich noch warmen Grießbrei. Inzwischen bereite ich den Schokogrießbrei aber ohne Milch zu, damit ist er durch das dunkle Schokoladenpulver noch schokoladiger. Statt Zucker verwende ich Erythritol, und manchmal Dinkelgrieß. Kalt als Pudding schmeckt er natürlich auch sehr gut. Und der Grießbrei muss natürlich mit einem Plastiklöffel gegessen werden, auch wenn ich nur eine kleinen habe.

Die Teller gab es damals in gebrochenem weiß und Pastellfarben. Heute sind sie nicht mehr zu finden. Schade.

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